| 1882 | In Dresden wird das Stammhaus R. Seelig & Hille gegründet. |
| 1888 | Wort und Bild "TEEKANNE" werden gesetzlich geschützt. Die Marke TEEKANNE, heute eines der ältesten deutschen Warenzeichen, hat die Registrierungsnummer 6541. |
| 1892 | Rudolf Anders und Eugen Nissle, zwei engagierte Mitarbeiter des Unternehmens, führen eine für den Teemarkt bahnbrechende Neuerung ein: Erstmals verkaufen sie gemischten und in Dosen abgepackten Tee. Die hohe Kunst des Teemischens, immer wieder dieselbe erlesene Qualität trotz unterschiedlicher Teeernten zu erstellen, wurde zur Basis des Unternehmens, das damit bald Weltgeltung erlangte. |
| 1898 | ![]() Rudolf Anders und Eugen Nisslé übernehmen das Geschäft. Seitdem ist die Firma im Familienbesitz. |
| 1913 | Eintragung der Marke Teefix, die noch heute als bekannteste Teemarke Deutschlands gilt, sowie der Marke "Pompadour". |
| 1914 | Im Ersten Weltkrieg versorgt TEEKANNE die Soldaten und Zivilisten mit wohlschmeckenden, leicht gezuckerten Teeportionen in Mullbeutelchen. Die so genannten „Teebomben“ waren erste Vorläufer des Aufgussbeutels und wurden zunächst noch von Hand gefertigt. |
| 1929 | Das sächsische Unternehmen baut eigene, von Adolf Rambold entwickelte Teebeutelpackmaschinen, die weltweit mit großem Erfolg vermarktet werden. Diese können in nur einer Minute ganz automatisch 35 Teesäckchen aus Mull produzieren – und somit kommen die ersten TEEKANNE Aufgussbeutel auf den Markt. |
| 1931-37 | Übernahme der Unternehmensleitung durch die 2. Generation, Johannes Nissle und Rolf Anders. |
| 1937 | Eine neue Teebeutelgeneration unter der Marke TeeFix erobert die Weltmärkte. Zunächst noch aus durchlöchertem Zellophan, später aus Pergamentpapier, können mithilfe der neuen Teebeutelmaschine „Reliance“ aus dem Haus TEEKANNE 80 dieser Teebeutel in der Minute hergestellt werden. |
| 1945 | Am 13. Februar 1945, drei Monate vor Kriegsende, wird Dresden durch Bombenangriffe zum größten Teil zerstört, die TEEKANNE schwer beschädigt. |
| 1946 | Der Wiederaufbau von TEEKANNE beginnt in Viersen am Niederrhein unter bescheidenen Bedingungen. |
| 1947 | Gründung der Teepack Spezialmaschinen GmbH. |
| 1949 | Der Erfinder Adolf Rambold, Mitinhaber der Teepack, stellt seine vollautomatische Teebeutelpackmaschine CONSTANTA vor. Mit Hilfe dieser vollautomatischen Packmaschine können pro Minute bis zu 160 Teebeutel produziert werden. |
| Ende 1949 |
Der Doppelkammerbeutel, eine Erfindung aus dem Hause TEEKANNE, wird patentiert. Er revolutioniert den Teemarkt. Im Doppelkammerbeutel wird der Tee in zwei Kammern abgefüllt und auf diese Weise optimal vom Wasser umspült. So entfaltet der Tee sein volles Aroma. |
| 1951 | Die TEEKANNE Ges.m.b.H. Salzburg wird gegründet. |
| 1954 | Übersiedlung der TEEKANNE von Viersen nach Düsseldorf in ein neu errichtetes Betriebs- und Verwaltungsgebäude. |
| 1957 | TEEKANNE packt als erstes Teehandelshaus Kräuter- und Früchtetees in großem Umfang in Teebeuteln ab. Auch bei diesen Produkten handelt es sich um Mischungen, damit die gleich bleibend hohe Qualität gewährleistet werden kann. |
| 1964 | Gründung der Pompadour Tè srl GmbH in Bozen, Italien |
| 1967 | Stammhaus Deutschland: Einweihung der neuen Produktionsstraße für die TeeFix-Produkte, der größten Teebeutelpackstraße der Welt. |
| 1971 | TEEKANNE übernimmt die Beckerwerk Fulda GmbH. Das neue Beckerwerk stellt hauptsächlich Produkte aus dem Gesundheitsbereich her. |
| 1980 | Eintritt der dritten Generation der Inhaberfamilien in die Geschäftsleitung. |
| 1982 | 100-jähriges Jubiläum von TEEKANNE. Jeder Mitarbeiter erhält eine eigens für diesen Anlass gestaltete TEEKANNE. |
| 1985 | Beteiligung an der Pompadour Ibérica S.A., Spanien |
| 1988 | 100-jähriges Bestehen des TEEKANNE Warenzeichens, eines der ältesten deutschen Warenzeichen. Die größten Teekannen der Welt, in Form von zwei je 30 m hohen Heißluftballons, fahren in einer groß angelegten Promotiontour über 100 deutsche Städte. |
| 1989 | Kurzfristiger Abschluss einer Kooperationsvereinbarung (Vertrieb und Produktion) zwischen VEB Kaffee und Tee, Radebeul bei Dresden, und TEEKANNE GmbH. |
| 1990/91 | Die Teebeutelmaschine "Perfecta", eine Weiterentwicklung der "Constanta", kommt auf den Markt. Sie produziert bis zu 400 Doppelkammerbeutel in der Minute. |
| 1991 | TEEKANNE erwirbt von der Treuhand die Teehaus GmbH (vormals VEB Kaffee und Tee), Radebeul bei Dresden. Das Investitionsvolumen in Radebeul liegt bei ca. 40 Mio. DM und sichert damit die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Somit ist die TEEKANNE wieder an ihre Gründungsstätte von 1882 in Dresden zurückgekehrt. |
| 1992 | Gründung der TEEKANNE Polska, Krakau. |
| 1993 | Die TEEKANNE Gruppe baut mit der Firma Pompadour Ibérica S.A. eine neue Produktionsstätte in Alicante, Spanien. Sie ist die zu der Zeit modernste Teefabrik der Welt. |
| 1994 | Gründung der TEEKANNE Ceska, Prag, Tschechien. |
| 1995 | Übernahme der Fa. Redco Foods Inc. in Windsor, Connecticut, USA, Nummer drei auf dem amerikanischen Teemarkt. |
| 1996 | TEEKANNE GmbH, Salzburg, Marktführer in Österreich, übernimmt die Marke Kandisin, Wien, Marktführer im österreichischen Süßstoffmarkt. |
| 1999 | Der von TEEKANNE entwickelte Doppelkammerbeutel feiert 50. Geburtstag. |
| 2000 | Mit der Gründung der Firma Kütas TEEKANNE Gida Sanayi A.S. in Kemalpasa-Izmir, Türkei, ist die TEEKANNE Gruppe in acht Ländern der Erde mit eigenen Produktionsstätten bzw. Niederlassungen vertreten (Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Spanien, Tschechien, Türkei, USA). |
| 2000 | Stammhaus Deutschland: Übernahme der traditionsreichen ostfriesischen Teemarken "Wilken Tee" und "Friesensonne" und Gründung der Firma Wilken Tee GmbH in Aurich, Ostfriesland. |
| 2007 | TEEKANNE feiert sein 125-jähriges Jubiläum. |