Lifestyle

Die Zahl der Wahl

 14. 11. 2013
/
 Tee Lifestyle
/
 1414 Aufrufe

„Das Fest ward mit aller Pracht gefeiert, und die weisen Frauen beschenkten das Kind mit ihren Wundergaben: mit Tugend, Schönheit, Reichtum und allem, was auf der Welt zu wünschen ist. Da trat plötzlich die dreizehnte herein und rief mit lauter Stimme: ‚Die Königstochter soll sich in ihrem fünfzehnten Jahr an einer Spindel stechen und tot hinfallen.‘“

Haben Sie eine persönliche Lieblingszahl? Gibt es eine Zahl, die Ihnen aus irgendeinem Grund zuwider ist? Jeder Mensch hat Zahlen, die für ihn eine ganz besondere Bedeutung haben: der eigene Geburtstag, der Jahrestag eines besonderen Ereignisses oder Ähnliches. Manche Bedeutungen sind jedoch nicht nur persönlich, sondern kulturübergreifend.

13 – die Unglückszahl?

Im Märchen von Dornröschen ist es die 13. der weisen Frauen, die Unheil über die junge Prinzessin bringt. Aber nicht nur im Märchen, sondern auch im Alltag ranken sich viele Mythen (und viel Aberglaube) um die Zahl 13. So war es im christlichen Glauben zum Beispiel der 13. Anwesende beim letzten Abendmahl (12 Apostel + Jesus), Judas, der Jesus verriet. Auch die Angst vor Freitag, dem 13., hat einen christlichen Ursprung: Zur Unglückszahl 13 kommt hier noch der Freitag, der Tag, an dem Jesus gekreuzigt wurde. An diesem Tag vereinen sich daher zwei Unglückssymbole.

Der 13. steht auch für den Teufel. Im Tarot bedeutet die 13 Tod, aber auch Befreiung. Interessant ist, dass die 13 die erste Zahl war, die im deutschen Lotto gezogen wurde, seitdem aber die mit Abstand am seltensten gezogene Zahl ist.

Bei manchen Menschen geht der Aberglaube um die 13 so weit, dass es ein eigenes Wort dafür gibt: Triskaidekaphobie. Diese Menschen meiden die 13, wo es nur geht. Nie würden sie an einem Freitag, dem 13., das Haus verlassen, in einem Hotelzimmer mit der Nummer 13 schlafen oder die Trikotnummer 13 tragen. In anderen Ländern – wie zum Beispiel in Italien, Frankreich oder Japan – gilt die 13 dagegen als Glückszahl. Auch die alten Römer schrieben ihr Glück zu. Und die Maya hatten sogar 13 Himmel.

4 – die Zahl des Todes

In China und Japan hat die Zahl 4 eine ähnliche Bedeutung wie die 13 bei uns, denn sie steht für Unheil, weil ihre Aussprache ident mit der des Wortes „Tod“ ist. In vielen Hotels und Hochhäusern fehlt daher der 4. Stock. Bei uns steht die 4 dagegen für alles Irdische: die 4 Elemente, die 4 Jahreszeiten, die 4 Himmelsrichtungen.

8 – die Glückszahl

Eine liegende 8 symbolisiert Unendlichkeit. In Asien ist die 8 eine absolute Glückszahl und steht für Harmonie und Vollkommenheit. Das könnte auch der Grund dafür sein, dass man dieser Zahl in Asien im Alltag ständig begegnet. Autokennzeichen mit möglichst vielen Achtern erfreuen sich großer Beliebtheit und sind sehr begehrt.

7 – die heilige Zahl

Auch die 7 ist eine Zahl, die uns immer wieder begegnet. Sei es im Märchen, wo die 7 Zwerge hinter den 7 Bergen hausen oder sich die 7 Geißlein vor dem bösen Wolf verstecken, oder in Redewendungen wie „im 7. Himmel sein“ oder „ein Buch mit 7 Siegeln sein“.

Eine besondere Rolle spielt die 7 in der christlichen Religion, weil sie die Verbindung der göttlichen Dreifaltigkeit mit den vier irdischen Elementen darstellt. In der Bibel erschuf Gott in 7 Tagen die Welt. Er schickte 7 Plagen. Es gibt 7 Todsünden und 7 Tugenden. Bestimmt kennen Sie auch die biblische Geschichte von den 7 mageren und den 7 fetten Jahren im alten Ägypten.

Aber nicht nur im Christentum, auch in anderen Religionen spielt die 7 eine große Rolle. Im Judentum steht sie für die Weisheit Gottes. Die Menora, der siebenarmige Leuchter, ist eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums. Der Koran berichtet, dass Allah 7 Himmel und 7 Höllen erschuf.

13 – die Unglückszahl?

13 – die Unglückszahl?

7 – die heilige Zahl

7 – die heilige Zahl

3 – die Zahl der Götter

3 – die Zahl der Götter

8 – die Glückszahl

8 – die Glückszahl

3 – die Zahl der Götter

„Aller guten Dinge sind 3“, sagt man. So treten auch viele Götter und mythische Gestalten zu dritt auf, zum Beispiel die Heilige Dreifaltigkeit im Christentum, die Gorgonen und die Musen in der griechischen Mythologie oder die Götter im hinduistischen Glauben (der Schöpfer Brahma, der Erhalter Wischnu und der Zerstörer Schiwa). In der griechischen Mythologie waren es Zeus, Poseidon und Hades, die sich die Herrschaft über Menschen und Götter aufteilten. Im Christentum wird Jesus von 3 Weisen mit Gaben bedacht und ersteht am 3. Tag von den Toten auf. In anderen Mythologien sind es die Jungfrau, die Mutter und das alte Weib, die verehrt werden. In Märchen und Geschichten werden oft 3 Wünsche gewährt.

Lifestyle

Grüne Wohnideen

Lifestyle

Kaffee mit Katze

 
TEEKANNE-Angebote per E-Mail erhalten Angebote per E-Mail

Unser Newsletter informiert Sie exklusiv über Schnäppchen und Sonderangebote in unserem Online Shop.

TEEKANNE Newsletter

Sie haben Freude an den schönen Dingen des Lebens, lieben den vielfältigen Geschmack der weiten Welt und legen Wert auf eine angenehme Atmosphäre. All das bietet der TEEKANNE Newsletter!

Attraktive Angebote
im Webshop
Regelmässig
neue Rezepte
Wissenswertes aus
der Welt des Tees
Gehen Sie mit
uns auf Reisen
 

Anmeldung zum Newsletter

Jetzt anmelden

Anmeldung zum Newsletter

Vielen Dank für Ihre Anmeldung zum TEEKANNE Newsletter.
Sie erhalten in Kürze eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter von TEEKANNE