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Die Kraft der Vergebung

 14. 02. 2013
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 Wellness
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Die Zeit heilt alle Wunden, heißt es. Kann sein – doch manchmal dauert es einfach zu lange, um mit all dem Groll, der Wut im Bauch, der Bitterkeit und den Verletzungen zu leben. Ein Ausweg: vergeben. Und zwar sich selbst und den anderen. Eines ist sicher: Das ist nicht vergebens.

Dass Ärger und Konflikte krank machen, hat jeder schon einmal am eigenen Leib erfahren. Ein ungelöstes Problem liegt einem im Magen, raubt einem den Schlaf und lässt die Gedanken um nichts anderes mehr kreisen. Eine Möglichkeit, damit Groll und Verbitterung weichen und man sich wieder leicht und befreit fühlt, liegt in der Kunst, die Verantwortung für all jene Situationen, die einem zu schaffen machen, zu übernehmen. Und sich und anderen zu vergeben.

Frei sein

Wie man das macht, wird in den USA in den letzten Jahren intensiv erforscht. Bereits über 1.000 Studien wurden zu diesem Thema veröffentlicht. Viele berichten darüber, was Vergebensrituale bewirken können. Man findet seinen inneren Frieden. Wird gelassener und selbstbewusster. Und erkennt viel schneller, wann man die Opferhaltung einnimmt. Aber auch körperliche Symptome fallen auf einmal weg: Der Blutdruck sinkt, Rücken- und Kopfschmerzen werden gelindert, Schlaflosigkeit wird beseitigt und sogar das Übergewicht kann verringert werden. Schließlich ist Frustessen kein Thema mehr.

Bücher zum Thema Vergebung

"Ho’oponopono" von Ulrich Emil Duprée

"Ho’oponopono" von Ulrich Emil Duprée

"Ich Vergebe" von Colin C. Tipping

"Ich Vergebe" von Colin C. Tipping

Vergeben auf Hawaiianisch

Ein Vergebensritual, das eine besonders positive Wirkung zeigt, stammt aus Hawaii. „Ho’oponopono“ ist ein Ritual, in dem man sich symbolhaft bei jenen Menschen entschuldigt, die die eigene negative Emotion spiegeln. „Im Grunde existiert nichts außer Projektion aus dem Inneren. Probleme sind nicht im Außen, sie sind dein Problem“, sagt Dr. Ihaleakala Hew Len, ein haiwaiianischer Therapeut, der die Methode lange schon praktiziert. „Wann immer du etwas in deinem Leben verbessern möchtest, gibt es nur einen einzigen Ort, wo das geschehen kann: In dir“, meint Dr. Len.

Die richtige Einstellung

Ein anderes Ritual ist die Tipping-Methode. Sie basiert auf der Annahme, dass man jene Situationen, die einen verletzen, immer wieder erleben wird – und zwar so lange, bis man sich ihnen bewusst stellt. Wer den Schmerz wahrnimmt, erkennt die Chance, die darin liegt: Eine alte Verwundung darf endlich heilen. Das Gute am Vergeben: Man braucht dazu niemanden außer sich selbst. Weder die anderen noch man selbst müssen sich ändern. Das Einzige, was sich verändert, ist die eigene Einstellung zur Situation. Und das macht das Leben um so vieles leichter.

4 Schritte zur Vergebung

Ich muss klären, was mich so ärgert oder mir so weh tut. Und: Ich muss ehrlich prüfen, was ich dazu beigetragen habe, dass es zu der Verletzung kommen konnte.

Ich muss klären, was mich so ärgert oder mir so weh tut. Und: Ich muss ehrlich prüfen, was ich dazu beigetragen habe, dass es zu der Verletzung kommen konnte.

Ich stimme zu, wirklich vergeben zu wollen. Damit verzichte ich auf die Opferrolle und übernehme für mein Leben die volle Verantwortung, egal, was passiert ist.

Ich stimme zu, wirklich vergeben zu wollen. Damit verzichte ich auf die Opferrolle und übernehme für mein Leben die volle Verantwortung, egal, was passiert ist.

Ich erkenne den eigenen Schmerz bewusst an, verdränge oder verachte ihn nicht.

Ich erkenne den eigenen Schmerz bewusst an, verdränge oder verachte ihn nicht.

Ich bitte um Vergebung, wo ich verletzt habe, und vergebe mir selbst. Denn für meinen Anteil bin nur ich verantwortlich. „Es tut mir leid – in mir. Ich verzeihe dir – in mir. Ich liebe dich – in mir.“

Ich bitte um Vergebung, wo ich verletzt habe, und vergebe mir selbst. Denn für meinen Anteil bin nur ich verantwortlich. „Es tut mir leid – in mir. Ich verzeihe dir – in mir. Ich liebe dich – in mir.“
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