Tee-Herstellung

Grüner und Schwarzer Tee stammen von derselben Pflanze. Erst deren Verarbeitung macht den Unterschied.

Grüner Tee wird einer Hitzebehandlung unterzogen, was die Fermentation verhindert; während man bei Schwarztee über die Fermentation zu einem anderen Aussehen und Geschmack gelangt.

  • Schwarzer TeeSchwarzer Tee
  • Grüner TeeGrüner Tee
  • Weißer TeeWeißer Tee
  • Oolong TeeOolong Tee
  • Pu-Erh-TeePu-Erh-Tee

Schwarzer Tee

Die Herstellung der aromatischen TEEKANNE Schwarztees ist in einen umfangreichen Verarbeitungsprozess eingebunden. Im Gegensatz zu Kaffee werden diese Produktionsschritte bereits auf den Plantagen im Ursprungsland durchgeführt. Nur so kann ein konstant hochwertiger Tee-Genuss garantiert werden.

 
Teeherstellung - Schwarzer Tee

Grüner und Schwarzer Tee stammen von derselben Pflanze. Erst deren Verarbeitung macht den Unterschied. Grüner Tee wird einer Hitzebehandlung unterzogen, was die Fermentation verhindert; während man bei Schwarztee über die Fermentation zu einem anderen Aussehen und Geschmack gelangt.

Damit aus saftigen, grünen Blättern feiner Schwarzer Tee wird, ist ein umfangreicher Verarbeitungsprozess erforderlich. Da frische Teeblätter nicht lange haltbar sind, wird der gepflückte Tee - im Gegensatz zu Kaffee - sofort auf den Plantagen im Ursprungsland aufbereitet.

Der Tee durchläuft dabei folgende Arbeitsvorgänge:

Vorgang 1/6
Das Welken
Um die Teeblätter für die Weiterverarbeitung geschmeidig zum machen, werden sie zum Welken ausgebreitet. Dabei verlieren sie je nach Anbaugebiet zwischen 30 und 70 % ihrer Feuchtigkeit.
Vorgang 2/6
Das Rollen
Durch das Rollen werden die Zellwände der Blattzellen aufgebrochen, damit Sauerstoff an den Zellsaft gelangt.
Vorgang 3/6
Die Fermentation
Die Fermentation ist ein Oxidationsprozess des beim Rollen austretenden Zellsaftes. Dabei verändert der Tee seine Farbe und entwickelt sein charakteristisches Aroma.
Vorgang 4/6
Das Trocknen
Das Trocknen gibt dem Tee die notwendige Haltbarkeit. Den fermentierten Blättern wird in Trockenöfen die restliche Feuchtigkeit entzogen und der Zellsaft trocknet an den Blättern an. Die durch die Fermentation kupferrot gewordenen Teeblätter färben sich dunkelbraun bis schwarz. Später, beim Teeaufguss, löst sich der am Teeblatt angetrocknete Saft mit kochendem Wasser wieder auf und ergibt ein kupferrot leuchtendes, aromatisches und anregendes Getränk.
Vorgang 5/6
Das Sortieren
In Siebmaschinen wird der fertige Tee nach Blattgraden sortiert. Fachleute unterscheiden hierbei hauptsächlich zwischen Blatt-Tees und kleinblättrigen Tees. Die Größe des Blatts sagt aber nichts über die Qualität des Tees aus.
Vorgang 6/6
Das Verpacken
Der nach Blattgraden sortierte Tee kommt traditionell in mit Metallfolie ausgeschlagene Sperrholzkisten, die aber zunehmend durch Papiersäcke ersetzt werden. Gegen äußere Einflüsse geschützt, kann er so transportiert und verschifft werden.

Grüner Tee

Gunpowder, Nadeltee, Mu Tan Tee und Jaderingtee – das sind nur einige Beispiele für verschiedene Sorten und Qualitäten, die Genießern von Grüntees zur Auswahl stehen. Für den Grüntee ist ebenso wie für Schwarztee eine mehrstufige Verarbeitung nötig, um den vollen Geschmack dieses edlen Getränks zu entfalten.

 
Teeherstellung - Grüner Tee

Die Produktion macht den Unterschied

Grüner und Schwarzer Tee stammen von derselben Pflanze. Erst deren Verarbeitung macht den Unterschied. Grüner Tee wird einer Hitzebehandlung unterzogen, was die Fermentation verhindert; während man bei Schwarztee über die Fermentation zu einem anderen Aussehen und Geschmack gelangt. Anschließend wird durch unterschiedliche Methoden der Grüne Tee in seine endgültige Form gebracht; Trocknung und Sortierung schließen den Produktionsprozess ab.

Gunpowder, Nadeltee oder Jaderingtee?

Grüntee-Genießern steht wie Schwarztee-Liebhabern eine ungeheure Auswahl an Teesorten zur Verfügung. Grüntees werden häufig noch in Handarbeit hergestellt. In China und in Japan gibt es tausende Sorten und Qualitäten, wofür hier einige Beispiele stehen:

  • Gunpowder: klein gerollte Bällchen, deren chinesischer Name 
    Zhucha – übersetzt Perlentee – weniger militärisch klingt.
  • Nadeltee: Durch eine aufwändige Methode, nämlich dauerndes händisches Rollen von Blattspitzen in einem von unten beheizten Kessel, wird dieser Tee hergestellt. Meist höchste Qualität, die auch unter dem Namen „Silbernadeltee“ gehandelt wird.
  • Mu Tan Tee: zu Blütenkörbchen geformter Tee, 
    kann auch Schwarztee sein.
  • Jaderingtee: Ausschließlich lange Schösslinge werden 
    zu Ringen geformt. Sehr teuer!

Gesund und wohlschmeckend

Jungbrunnen, Fitmacher, Schutzmittel – wahre Wunderdinge werden dem Grünen Tee nachgesagt. Und tatsächlich enthält er, wie auch der Schwarze Tee, jede Menge gesunder Vitalstoffe: Vitamine, wie Vitamin C (stärkt das Immunsystem) oder Vitamin B1 (fördert die Konzentration und baut Stress ab), die Mineralien Fluor (schützt vor Karies und ist wichtig für die Stabilität der Knochen) und Zink (besonders wichtig in der Schwangerschaft), den Bioaktivstoff EGCG (Epigallocatechingallat), der hemmend auf Krebszellen und Blutgerinnung wirkt, was Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Last but not least hemmt EGCG auch die Oxidationsprozesse in den Zellen, das heißt, der Alterungsprozess wird verlangsamt. Wissenschafter sind überzeugt, dass der tägliche Genuss von Tee mit ein Grund ist, weshalb die Menschen in Asien besonders alt werden.

Getrunken, gegessen, gecremt

Wegen seiner positiven Eigenschaften und des besonders zarten Aromas haben sogar Köche und die Kosmetikindustrie den Grünen Tee für sich entdeckt. So hat zum Beispiel Kompott mit Grünem Tee statt mit Wasser zubereitet eine ganz außerordentliche Note. Die Kosmetikindustrie beispielsweise nutzt seine antioxidative Wirkung für Hautpflegemittel und den wunderbaren Duft für Parfums.

TEEKANNE-Teetipp

Aufgrund seiner 5000-jährigen Geschichte haben sich zahlreiche Möglichkeiten der Zubereitung entwickelt:

Vorgang 1/6
Grüntee-Trinker
Manche Grüntee-Trinker „waschen“ ihren Tee, indem sie den ersten Aufguss sofort wieder abgießen, was den hygienischen Ansprüchen der alten Chinesen entspricht.
Vorgang 2/6
Kochendes Wasser
Manche lassen das Wasser nicht kochen, sondern verwenden nur 60 Grad heißes Wasser. Hier sind allerdings lange Ziehzeiten angebracht. Es kann auch ein zweites Mal aufgegossen werden.
Vorgang 3/6
Physik
Grundsätzlich ist aber bei Grünem Tee die Physik ausschlaggebend: Mit kochendem Wasser (100 Grad) zubereitet erzielt man den maximalen Wirkstoffgehalt.
Vorgang 4/6
Wussten Sie, dass…?
… China Grünen Tee in mehreren tausend Varianten produziert?
Vorgang 5/6
Wussten Sie, dass…?
… auf den Grüntee-Plantagen in Japan im Winter Warmluftventilatoren eingesetzt werden, um die Pflanzen vor Frost zu schützen?
Vorgang 6/6
Wussten Sie, dass…?
… Tee so viel Fluor enthält, dass bereits zwei Tassen den Tagesbedarf eines Erwachsenen decken?

Weißer Tee

Weißer Tee ist die Krönung der Tee-Herstellung. Diese besondere Tee-Spezialität verlangt höchstes Fingerspitzengefühl während des Herstellungsprozesses. Nur so kann ein im Aufguss kristallklarer bis orangegelber, frisch-aromatischer Weißer Tee entstehen.

Teeherstellung - Weißer Tee

Kostbar und mit Seltenheitswert – Weißer Tee

Eine ganz besondere Spezialität, die großes Fingerspitzengefühl bei der Herstellung verlangt, ist Weißer Tee. Dabei werden die frischen Teeblätter nur von der Sonne getrocknet. Während des Welkprozesses müssen der Grad des Feuchtigkeitsverlustes, die Menge an Sonnenlicht und die Dauer der Trocknungszeit ständig von einem Experten kontrolliert werden. Der Aufguss ist kristallklar bis hell- oder orangegelb. Im Geschmack liegt Weißer Tee zwischen Grünem und Schwarzem Tee und besitzt ein frisches Aroma von Teeknospen. Die Liebhaber von Weißem Tee sagen, er hat eine Kühle, die nicht nur den Durst löscht, sondern auch innere Ruhe gibt.

Oolong Tee

Oolong Tees sind für Genießer etwas ganz Besonderes. Rauchig im Geschmack, findet man im Oolong Tee ein Aroma, welches zwischen Grün- und Schwarztee anzusiedeln ist. Dank eines frühzeitig abgebrochenen Fermentationsprozesses ergibt sich eine Teesorten, die „außen schwarz und innen grün“ ist.

Teeherstellung - Oolong Tee

Nicht grün, nicht schwarz – Oolong Tee

Oolong Tees sind halbfermentiert, da der Fermentationsprozess frühzeitig abgebrochen wird. Man könnte sagen, die Oolongs sind „außen schwarz und innen grün“. Auch Oolong Tee enthält die wertvollen Inhaltsstoffe des Tees, sein Geschmack ist meist rauchig und liegt zwischen Schwarzem und Grünem Tee.

Pu-Erh-Tee

Pu Erh Tee stammt von derselben Pflanze wie auch Schwarz- und Grüntee, unterschiedet sich im Geschmack jedoch stark von diesen Teesorten. Sein ungewöhnlich erdiges Aroma ist unter Kenner auch aufgrund seiner Eigenschaften als „Fettkiller“ beliebt. In China wird er zudem gerne als Heilmittel eingesetzt.

Teeherstellung - Pu-Erh-Tee

Bis zu 50 Jahre gereift – Pu-Erh-Tee

Pu-Erh-Tee kommt meist aus der chinesischen Provinz Yunnan und stammt von derselben Pflanze wie Schwarz- und Grüntee. Nur das besondere Fermentationsverfahren und der Reifungsprozess gelten als Unterscheidungsmerkmal. Er steht extrem dunkel in der Tasse und hat einen ungewöhnlich erdigen Geschmack. Er besitzt die gleichen Inhaltsstoffe wie Schwarz- und Grüntee, dazu wird ihm nachgesagt, ein „Fettkiller“ zu sein, der entschlackend wirkt. In China wird Pu-Erh-Tee zur Linderung von Verdauungsbeschwerden und Durchfall getrunken, er wirkt auch blutreinigend und senkend auf Cholesterinspiegel und Blutfette.

Warenkunde

Von der Teepflanze bis zur Tee-Herstellung.

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