Lifestyle

Die Kunst des Neinsagens

 16. 02. 2012
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 Tee Lifestyle
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Ja sagen ist einfach. Das kann so gut wie jeder. Ohne viel nachzudenken, kommt es über die Lippen. Man will ja niemanden enttäuschen. Und das Gefühl, gebraucht zu werden, tut auch gut. Doch kaum ist das Zugeständnis draußen, merkt man, was man angerichtet hat. Weniger Zeit und Freiraum für sich selber. Eine Bürde mehr, noch eine lästige Pflicht – als hätte man nicht schon genug davon. Hier ein paar Tipps, wie man Nein sagen lernt. Und zwar so, dass alle etwas davon haben.

Der Stapel auf dem Schreibtisch türmt sich, die Zeit läuft, der Abgabetermin naht – und trotzdem sagt Tina sofort Ja, als ihre Kollegin sie um einen Gefallen bittet. Ohne mit der Wimper zu zucken und so, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt, für die anderen da zu sein, sie zu unterstützen, zu helfen. Doch kaum ist ihre Kollegin gegangen, beginnt sich Tina zu ärgern. Schon wieder Überstunden. Schon wieder zu spät, um noch mit Freunden ins Kino zu gehen. Schon wieder keine Zeit für sich selber. Groll steigt in ihr hoch. Sie wollte das gute Verhältnis zu ihrer Kollegin nicht aufs Spiel setzen. Ein Nein hätte vielleicht alles zerstört.

Keine Angst vor dem „Nein“

Nein sagen ist für viele Menschen ein schwieriges Unterfangen. Nein ist eine Absage, ein Grenzensetzen und hat wenig Sympathisches. Das vorschnelle Ja ist jedoch oft der Beginn eines Teufelskreises. Menschen, denen es immer wieder passiert, fangen an, sich selbst für weniger wichtig und durchsetzungsfähig zu halten. Die Angst vor dem Nein ist groß. Dabei unterliegen wir oft einem Irrtum darüber, was das Nein beim anderen auslösen könnte. Wer dem anderen eine Absage erteilt, glaubt oft selber abgelehnt zu werden, hat Angst vor Konflikten oder als Spielverderber zu gelten. Viele Menschen haben jedoch gar kein Problem, ein gut begründetes Nein zu akzeptieren. Im Gegenteil: Sie respektieren Menschen, die Grenzen ziehen und auf ihre Bedürfnisse achten können.

Leichter Nein sagen

Eine kurze Denkpause einlegen, sich ein klares Bild von der Situation machen und dann erst eine Entscheidung treffen. („Das kann ich im Moment noch nicht sagen, da muss ich erst dieses oder jenes klären.“)

Alternativen anbieten: Vielleicht ist ein anderer Kollege, ein anderer Zeitpunkt oder eine andere Lösung besser angebracht als ein nicht hinterfragtes Ja.

Folgen verdeutlichen: „Danke für Ihr Vertrauen. Aber wenn ich diese Aufgabe zusätzlich übernehme, kann ich meine Projekte nicht rechtzeitig zu Ende bringen.“

 

 

Auf seine Bedürfnisse achten und danach handeln. Wer weiß, was er will, weiß auch, was er nicht will. Und das sollte man dann auch am besten so kommunizieren.

Ehrlich sein und Gefühle zeigen. Wenn das Gegenüber merkt, dass es einem gerade nicht in den persönlichen Zeitrahmen passt, zieht es seine Bitte oft wieder zurück.

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