Reise

Rätselhaftes Korea

 18. 03. 2014
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Was fällt Ihnen zu Korea ein? Ja, Sie haben recht: Korea ist ein zweigeteiltes Land. Dem Norden hat vor allem sein angriffslustiger Diktator Kim Jong-un zu Bekanntheit verholfen, während der Süden eine moderne Industrienation ist, deren molliger Popstar Psy uns 2012 mit seinem Song „Gangnam Style“ beglückte. Aber das ist längst noch nicht alles, was es über dieses Land zu erzählen gibt.

Naturschauspiel auf Koreanisch

Dass einen in Korea beeindruckende Strände, geheimnisvolle Vulkane, zerklüftete Bergformationen und andere faszinierende Naturerlebnisse erwarten, überrascht so manchen Korea-Reisenden. Auf der Vulkaninsel Jeju etwa – der „Insel der Götter“ – ragen kantige Vulkane mit Kraterseen in den Himmel und bilden eine spektakuläre Kulisse. Die wird durch majestätische Wasserfälle noch abgerundet. Kein Strand gleicht hier dem anderen: Der Sand ist weiß, schwarz, grau oder sogar gestreift. Sonnenanbetende Koreaner werden Sie allerdings nicht besonders viele sehen, denn ganz wie im restlichen Asien ist in Korea helle Haut schick und Sonnenbräune verpönt.

Zwischen Tradition und Moderne

Tradition und Technologie – Korea ist ein Land, in dem die beiden Hand in Hand gehen. Wer sich für traditionelle koreanische Kultur begeistert, kann nicht nur einen der zahlreichen Tempel besuchen, sondern sogar koreanischen Buddhismus bei einem „temple stay“ (Aufenthalt in einem Tempel) hautnah miterleben. Oder Sie schließen sich traditionellen Feierlichkeiten an. Denn zu feiern gibt es viel. Jetzt im November findet beispielsweise in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul das Laternenfestival statt, ein großes Spektakel, bei dem alte Kultur und Kostüme in Form beeindruckender Laternen dargestellt werden.

Hochburg der Technik

Im Gegensatz dazu ist der Alltag Südkoreas von Hightech geprägt. Im südkoreanischen Stadtleben gewinnt man beinahe den Eindruck, die Koreaner seien mit ihren Handys verwachsen. Während bei uns zu Hause im Wohnzimmer ferngesehen wird, ist es in Südkorea sogar für Senioren normal, sich die neuesten Filme in der U-Bahn auf dem Handy anzusehen. Und wo wir gerade beim Thema Film sind: Der koreanische Film boomt! Erstklassige koreanische Filme haben bei internationalen Festivals bereits einen Preis nach dem anderen abgeräumt. Auch in unseren Kinos finden sich immer häufiger koreanische Filmschmankerln.

Seoul – die Stadt, die niemals schläft

Die wuselige Stadt ist ein wahres Paradies für Nachteulen. Traditionelle und moderne Bars, Clubs und Karaokelokale finden sich in ihr. Vor allem im Club- und Künstlerviertel Hongdae kann man die Nacht tanzend und feiernd verbringen. Wer beim Wort „Karaoke“ unwillkürlich zusammenzuckt, kann ganz beruhigt sein: In Korea mietet man sich mit Freunden einen kleinen Raum und kann so ganz ungestört seine Balladen zum Besten geben.

Teegenuss mit allen Sinnen

Tee zu trinken, hat in Korea etwas beinahe Meditatives. Denn Tee wird nicht etwa als Getränk, sondern vielmehr als Erfahrung, die alle fünf Sinne beansprucht, betrachtet: das Pfeifen des heißen Wassers im Kessel, der einzigartige Duft, der durch verschiedene Mischungen entsteht, die kräftige Farbe des Aufgusses, der Griff nach und das andächtige Halten der heißen Tasse – und schließlich der erste langsame und genüssliche Schluck. Es versteht sich von selbst, dass jemand, der so bewusst Tee trinkt, völlig entspannt und ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert sein muss. Ein Zustand, der auch dem von Sinneseindrücken überwältigten Korea-Reisenden zu Ruhe und Einkehr verhilft.

Tee zu trinken, hat in Korea etwas beinahe Meditatives.

Tee zu trinken, hat in Korea etwas beinahe Meditatives.

Naturschauspiel auf Koreanisch

Naturschauspiel auf Koreanisch

Dos and Don’ts

Höflichkeit wird in Korea großgeschrieben – nicht nur beim Teegenuss, sondern jederzeit und überall. Dabei bedeutet Höflichkeit nicht immer das Gleiche wie bei uns. Hier sind einige Regeln, die Sie vor Fettnäpfchen bewahren:

  • Nicht in der Öffentlichkeit die Nase putzen!
  • Namen nicht mit roter Farbe schreiben, denn das bedeutet, dass die Person bereits verstorben ist.
  • Wenn Sie eingeladen sind, ein kleines Gastgeschenk mitbringen.
  • Vor dem Betreten eines Tempels oder einer privaten Wohnung die Schuhe ausziehen.

Reiseinfos

Beste Reisezeit: September–November
Beliebte Reiseziele: die vier größten koreanischen Städte Seoul, Busan, Incheon und Daegu
Sprachen: Koreanisch, Englisch wird nur wenig gesprochen 
Währung: Won

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