Reise

Irland - Insel voller Geschichten

 14. 08. 2013
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Wer über Irland schreiben will, beginnt am besten mit einer Geschichte. In mythischer Vorzeit, als das Volk der Göttin Danu über Irland herrschte, lebten drei Schwestern. Alle drei wollten ihren Namen für die geliebte Insel hergeben, die bis dahin namenlos geblieben war. Die dritte Schwester wurde schließlich erhört, auch heute noch trägt Irland den auf sie zurückgehenden Namen Éire.

Land der Dichter

Es ist bezeichnend für die Iren, ihrem Mutterland den Namen einer mythischen Frau zu verleihen. Das poetische Wesen, das die Bewohner der grünen Insel durchdringt, äußert sich in der erstaunlichen Dichte an weltberühmten Schriftstellern, die Irland ihre Heimat nannten: James Joyce, Oscar Wilde und George Bernard Shaw, um nur einige zu nennen. C. S. Lewis, dem Autor der Chroniken von Narnia, konnte „eine Tasse Tee nicht groß genug und ein Buch nicht lang genug sein“. Kaum ein anderes Getränk lässt sich über Stift und Papier besser genießen als Tee, der anregend wirkt und den Geist belebt. Demnach darf man getrost davon ausgehen, dass schon so manche berühmte Geschichte über dem wohligen Dampf aus der Tee-Tasse erzählt wurde.

Der Damm des Riesen

Die Schönheit der irischen Landschaft lässt den Besucher Zeit seines Lebens nicht mehr los. Das leuchtende Grün an Kerry’s Hügeln, die mächtigen Klippen von Moher, an denen sich das Meer aufwiegelt, oder die stillen, glänzenden Seen Connemara’s – Irlands Schönheit ist so abwechslungsreich wie mystisch. Der im County Antrim in Nordirland gelegene Giant’s Causeway (der „Damm des Riesen“) zählt zum Unesco Weltnaturerbe. Seine unzähligen Basaltsäulen sind der Legende nach Reste eines Dammes, den der Riese Fionn mac Cumhaill gebaut hatte. Man sagt, er habe die Steine des Dammes in unmenschlicher Anstrengung aus den Klippen der Küste gerissen und sie anschließend ins Meer gerammt, um so eine Brücke nach Schottland zu errichten, wo er einen Widersacher zum Kampf herausfordern wollte.

Schlechtes Wetter gibt es nicht

Über kein anderes Thema wird sich in Irland lieber unterhalten als über das Wetter. Mit großer Leidenschaft und einem schier unerschöpflichen Wetterwortschatz widmen sich die Iren ihrem Lieblingsthema, ob am Gartenzaun, im Pub oder beim Angeln. Für ausreichend Gesprächsstoff ist immer gesorgt, das Wetter kann vor allem im Westen der Insel – in Kerry und Galway – und in Küstennähe blitzschnell umschlagen. Doch einen waschechten Iren überrascht so schnell nichts, er hat immer ein offenes Ohr für den Wind und ein wachsames Auge auf das Wolkentreiben. So etwas wie schlechtes Wetter gibt es hier ohnehin nicht, wie jeder Ire schelmisch bekennen wird, nur die falsche Kleidung. Ein wunderbarer Optimismus prägt das sympathische Volk, der aber nur zu verständlich wird, wenn man bedenkt, dass auf irischen Herden beinahe ununterbrochen das Teewasser köchelt...

There’s always time for a nice cup of tea

There’s always time for a nice cup of tea

Schlechtes Wetter gibt es nicht

Schlechtes Wetter gibt es nicht

James Joyce, Oscar Wilde und George Bernard Shaw sind nur einige bekannte irische Schriftsteller.

James Joyce, Oscar Wilde und George Bernard Shaw sind nur einige bekannte irische Schriftsteller.

Damm des Riesen

Damm des Riesen

There’s always time for
a nice cup of tea ...

... weiß Mrs. Doyle, die verschrobene Haushälterin des Pfarrers aus der wohl bekanntesten irischen Sitcom, Father Ted. Auf der Insel ticken die Uhren noch anders, man nimmt sich hier Zeit für Genuss. Die Tea Time am Nachmittag ist längst zu einem sozialen Ritual geworden, welches im beginnenden 19. Jahrhundert erstmals aufkam. Zu dieser Zeit war der Genuss von Tee den privilegierten Schichten vorbehalten, was sich aber bereits Mitte des Jahrhunderts ändern sollte. Nun tranken auch die unteren Gesellschaftsschichten ihren Tee, wenngleich dieser von niedriger Qualität war. Doch der Kleine Mann verzagte darüber nicht und wusste sich zu helfen, indem er Milch in seinen Tee goss. Heute trinken die Iren ihren Tee immer noch mit Milch, was auch der Grund dafür ist, weshalb irischer Tee in der Regel etwas stärker zubereitet wird. Der Genuss einer Tasse dieses Tees vor der unvergleichlichen Kulisse der irischen Landschaft sei Ihnen wärmstens ans Herz gelegt ...

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