Reise

Unbekanntes Wien – Geschichten mit Seltenheitswert

 18. 06. 2014
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Manch einer wird sich fragen, was an einer Großstadt wie Wien noch unbekannt sein kann. Man kann es sich gar nicht vorstellen, dass bislang verborgen gebliebene Winkel plötzlich auf dem Stadtplan erscheinen. Das unbekannte Wien ist dabei nicht geographisch zu verorten, sondern vielmehr dort zu suchen, wo es jederzeit gefunden werden kann: in Geschichten, die nicht mehr allzu oft erzählt werden, in kuriosen Geschichten und in Geschichten mit Seltenheitswert.

Der Stock im Eisen

Unweit vom Stephansdom liegt der Stock-im-Eisen-Platz und das gleichnamige Haus, an dessen Fassade ein Baumstumpf aus dem Mittelalter ausgestellt ist. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1533. Um diesen Baumstumpf – den „Stock“ – ranken sich zahlreiche Sagen. Der Teufel selbst habe ihn in Eisen geschlagen und ein Schloss angebracht, das nicht mehr aufgeschlossen werden kann. Der Baum ist über und über mit Nägel beschlagen, was auf einen Dieb zurückzuführen ist, der mit einem gestohlenen Nagel im Wald herumirrt und immer wieder zu demselben Baum gelangt. Er bereut schließlich seine Tat und schlägt verzweifelt den Nagel in den Baum. Was umgehend den Teufel auf den Plan ruft... 

Wikipedia Stock-im-Eisen
Der Stock im Eisen

Der Basilisk in der Schönlaterngasse

Besonders übel wurde auch der Magd eines Bäckers mitgespielt, die im Jahre 1212 im Hausbrunnen Wasser schöpfen wollte. In der Dunkelheit des Brunnens hatte sich ein grässlicher Basilisk verborgen, der einen üblen Gestank verbreitete. Das Untier trug die Gestalt eines Hahnes mit einem vielzackigen Schuppenschweif und glühenden Augen. Darüber hinaus thronte auf seinem Kopf auch noch ein Krönlein! Ein weiser Mann wurde um Rat gefragt – nicht vergebens, denn er wusste, wie dem Basilisken beizukommen war. Wer besonders wagemutig ist, kann noch heute in der Schönlaterngasse 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk einen Blick auf den Basilisken werfen und gleichzeitig in Erfahrung bringen, welche „Waffe“ man gegen ihn einsetzte...

Der Basilisk in der Schönlaterngasse

Der Basilisk in der Schönlaterngasse

Der Basilisk in der Schönlaterngasse

Der Stock im Eisen

Der Stock im Eisen

Das summende Opernhaus

Das summende Opernhaus

Aufgrund der Monokulturen in der Landwirtschaft finden die Bienen in den Städten eine größere Pflanzenvielfalt vor. Stadthonig gilt deshalb als besonders fein!

Aufgrund der Monokulturen in der Landwirtschaft finden die Bienen in den Städten eine größere Pflanzenvielfalt vor. Stadthonig gilt deshalb als besonders fein!

Das summende Opernhaus

Das summende Opernhaus Keine Sorge, den Operndiven hat es nicht etwa die Stimme verschlagen. Das Summen kommt aus einem Bienenstock, der seit 2010 auf dem Dach der Wiener Staatsoper steht. Rund 60.000 Bienen sind hier zuhause und fühlen sich richtig wohl, wie Experten versichern. Auch auf dem Dach der Secession, direkt unter der goldenen Blätterkuppel, herrscht emsiges Treiben. In der Stadt holen sich die Bienen Nektar von Parkpflanzen und Alleebäumen, die frei von Pestiziden sind. Aufgrund der Monokulturen in der Landwirtschaft finden die Bienen in den Städten eine größere Pflanzenvielfalt vor. Stadthonig gilt deshalb als besonders fein! 


Bienenfreunde Livecam
Bienenstock auf Wiener Staatsoper

Wiener Secession: Wo der Biene die EU-Verordnung egal ist

Die Stadt unter der Stadt

Wer die Stadt unter der Stadt betritt, setzt seinen Fuß auf film-historischen Boden. Denn als Orson Welles alias Harry Lime im Film „Der Dritte Mann“ – ein wahrer Wiener Filmklassiker – vor seinen Verfolgern in die Kanalisation Wiens floh, verhalf er dieser zu einiger Berühmtheit. Heute präsentieren sich die unterirdischen Tunnel als modernes Abwassersystem, das technologische Innovationen mit interessanten Geschichten verbindet. Die 3. Mann Tour führt Interessierte auf die Spuren des Penicillinschmugglers Harry Lime – eine Unterhaltungsshow mit Bild- und Musikbeispielen. Selten präsentiert sich Film- und Stadtgeschichte so unkonventionell, lebendig und spannend!


3. Mann Tour

Der dritte Mann

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