Gesundheit

Sport: Fitnesstrainer fürs Gehirn

 24. 10. 2013
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„Aufmerksam und konzentriert arbeiten, vernetzt denken und Zusammenhänge schnell erkennen – wir verlangen unserem Gehirn täglich viel ab. Und setzen voraus, dass es immer funktioniert. Die wenigsten trainieren aber gezielt, um ihr Denkorgan fit für die vielen Anforderungen zu machen. Dabei wäre das so einfach, sagen Forscher. Und belegen dies mit ihren Forschungsergebnissen.

Das Zauberwort heißt Bewegung

Sport ist mentales Training. Denn Bewegung macht nicht nur fit, sondern auch schlau. Durch motorische Anforderungen schüttet der Körper Hormone aus. Und die regen die Vernetzung von Gehirnzellen an. Je mehr sich die Gehirnzellen vernetzen, desto besser können kognitive Anforderungen bewältigt und komplexe Aufgaben gelöst werden. „Das Gehirn ist kein statisches Organ, sondern ein dynamisches – es wird leistungsfähiger, wenn es gefordert wird“, sagt Achim Schmidt, Wissenschaftler an der Sporthochschule Köln. Na bitte.

Leichter Start

Die gute Nachricht für alle, die sich nicht so gerne bewegen: Schon Spaziergengehen macht einen Unterschied. Die Durchblutung des Gehirns wird angeregt, Botenstoffe werden ausgesandt, die Denkleistung steigt. Eineinhalb Stunden durchgehend sollten es aber schon sein. Ebenso anregend für unsere grauen Zellen ist das Verändern von vertrauten Bewegungsmustern. Also einfach mal die Seite wechseln und die andere Hand benutzen: beim Schreiben, Malen, Heben von Dingen oder anderen manuellen Tätigkeiten. Wie gesagt: Unser Gehirn freut sich über Abwechslung.

Langsam in Bewegung kommen

Man muss sich ja nicht gleich zum nächstbesten Marathon anmelden. Auch kleine Bewegungen verursachen große Wirkung. Vor allem wenn man sie immer wieder in den Alltag einfließen lassen kann. Tägliche Fingerübungen, so hat man festgestellt, fördern die Durchblutung eines Großteils des Gehirns um bis zu 20 Prozent. Sowohl Denk- als auch Merkfähigkeit nehmen zu. Zum Beispiel mit der Übung „Kletterfinger“, bei der der linke Zeigefinger den rechten Daumen und oben drüber der rechte Zeigefinger den linken Daumen berührt. Durch Drehen der Hände und Wechsel der oben liegenden Paare kommen auch die Gehirnzellen in Schwung.

Das Hirn auf Trab bringen

Aber sogar im Sitzen kann man sein Gehirn auf Trab bringen. Einfach den Sessel ab und zu gegen einen Pezzi-Ball austauschen und hin und her wippen. Oder eine Balanceübung machen: Auf den Ball setzen, das rechte Bein steht fest am Boden, das linke wird 
angewinkelt und der Fuß sollte dann auf dem rechten Oberschenkel zu 
liegen kommen. Nach einiger Zeit wechseln.

Laufen reinigt den Geist

Laufen, walken, golfen, schwimmen, radfahren – Ausdauerübungen, die das Herz aktivieren. Es wird angeregt, Sauerstoff durch den ganzen Körper zu pumpen, eben auch ins Gehirn. So wird es frei von informativem Ballast, der Denkprozess funktioniert wieder wie geschmiert. Drei mal 30 Minuten in der Woche reichen dem Körper aus, um genügend Sauerstoff für diesen Arbeitsprozess zur Verfügung zu stellen - so eine Studie der Universität von Kalifornien in Irvine. Das beste Ergebnis wird erzielt, wenn auch die Fettverbrennung auf Hochtouren läuft. 

Dann gibt es noch Koordinationsübungen, die dem Geist auf die Sprünge helfen. So kann man bei der Joggingrunde ungewohnte Schrittkombinationen einplanen - Gehwegplatten eignen sich dafür optimal. Oder rückwärts laufen. Oder man setzt auf gegenläufige Bewegungen und hebt das linke Bein und den rechten Arm. Durch diese Überkreuzbewegungen wird die Vernetzung zwischen beiden Hirnhälften gefördert. Neue Nervenverbindungen bilden sich.

Übung macht den Meister

Nicht immer hat man die Zeit, sich in die Jogginghose zu werfen und in die Natur hinaus zu laufen. Da hilft nur eines: Indoor zu üben. Zu Beispiel am Stand laufen und die Arme mitschwingen lassen. Oder wie wär’s mit Gesäß-Treten, Kniebeugen oder Seilspringen.

Mannschaftssport schult die Wahrnehmung

Tennis, Squash, Fußball und alle anderen Mannschaftssportarten setzen blitzschnelles Wahrnehmen und Reagieren voraus – ein optimales Training für das Gehirn. Denn hier ist vor allem das Arbeitsgedächtnis gefordert.

Zu guter Letzt: Mehr schlafen

Auch schlafen und entspannen hilft. James Maas, Schlafexperte an der Cornell Universität in Ithaka, New York, empfiehlt, die Schlafdauer um eine Stunde zu erhöhen. Das steigert die Aufmerksamkeit und Kreativität um bis zu 25 %. Vor allem wenn man dies täglich macht.

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