Gesundheit

Sauer macht nicht lustig

 10. 05. 2012
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 Gesundheit
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Die Volksweisheit „Sauer macht lustig“ mag vielleicht auf den Genuss von Cocktails zutreffen, auf unseren Körper sicher nicht. Ist er nicht mehr in der Lage, mit einem Überschuss an Säure fertigzuwerden – die wir durch falsche Ernährung, Stress und zu wenig Bewegung verursachen–, wird er im wahrsten Sinne des Wortes sauer. Und das ist dann alles andere als lustig.

Der Körper arbeitet zusammen mit seinem Sicherheitssystem auf Hochtouren:

Die von uns zugeführten Mengen an Fleisch, Süßem, Zucker, Kaffee, Weißmehl und was alles noch gut schmeckt, im Übermaß aber nicht wirklich guttut, neutralisiert er und scheidet sie über Lunge, Nieren, Darm und Haut wieder aus. Hier könnte man die Sache abhaken und von einem Happy End sprechen. 
Leider nicht immer.

Der Körper wird sauer

Gelingt es unserem Körper nicht, alle Säuren loszuwerden, legt er die überschüssigen kurz auf die Seite – sprich als Schlacke im Bindegewebe ab. Wenn der Körper dann weiterhin übersäuert wird, bleibt ihm nichts anderes übrig, als zum ersten Hilferuf anzusetzen: Wir werden müde und schlapp, sind leicht gereizt, haben keinen Appetit und der Antrieb ist uns längst verloren gegangen. Schließlich lassen die Selbstheilungskräfte nach. Das hat der Calciumexperte Dr. Carl J. Reich herausgefunden, der in den 80er Jahren die Zusammenhänge zwischen pH-Werten und Krankheiten erforschte.

Saure Aussichten

Sauer macht nicht lustig. Die Folgen einer Übersäuerung für unsere Gesundheit sind nicht unerheblich. Denn wenn der Organismus über die Nahrungszufuhr zu wenige Basen erhält, greift er auf seine eigenen Basendepots zurück. Also auf Bindegewebe, Knochen, Knorpel, Sehnen, Zähne und Haarboden. Das kann dazu führen, dass die Haare ausfallen, die Knochen entkalken. Das Herz kann mit Rhythmusstörungen reagieren, schlägt weniger kräftig und kurbelt die Blutzirkulation weniger an. Die Muskulatur kann sich abbauen. Auch Karies kann sich noch leichter bilden. Die Übersäuerung des Körpers geschieht schleichend, meist vergehen viele Jahre, bis der Körper sich zu Wort meldet und deutlich sagt: So geht es nicht mehr weiter. Gute Aussichten? Nein! Was kann man also jetzt schon tun?

Schwitzen hilft die Säureausscheidung über die Haut anzuregen.

Schwitzen hilft die Säureausscheidung über die Haut anzuregen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt bei der Entsäuerung eine wichtige Rolle. Trinken Sie Mineralwasser (mit wenig Kohlensäure) oder Kräutertee.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt bei der Entsäuerung eine wichtige Rolle. Trinken Sie Mineralwasser (mit wenig Kohlensäure) oder Kräutertee.

Saure Lebensmittel

Saure Lebensmittel

Basische Lebensmittel

Basische Lebensmittel

Balance finden

Der Begriff Übersäuerung beschreibt ja schon den Tatbestand: Es sind zu viele Säuren und zu wenige Basen da. Wie es um das Verhältnis zwischen Säuren und Basen steht, kann man mit Hilfe eines pH-Teststreifens über den Urin messen. Der pH-Wert eines gesunden Menschen ist in der Regel morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), zum Mittag hin wird er neutral (pH-Wert 7) und abends sollte er leicht basisch sein (pH-Wert über 7). Noch klarer ausgedrückt: 1 ist stark sauer, 7 neutral und 14 basisch. Alle Werte über 7 sind schon mal positiv.

Erste Hilfe

Maßnahme eins, die sofort hilft: Bei einer bestehenden Übersäuerung am besten zu Lebensmitteln greifen, die den Basengehalt erhöhen und die Säurebildung senken. Die Lebensmittel der säurebildenden Gruppe wegzulassen, wäre aber auch ein Fehler, denn mit ihnen werden auch wertvolle Vitamine, Mineralien und Eiweiße aufgenommen. Was ist also die Lösung? Wie bei vielem gilt auch hier: Auf die Balance kommt es an! Wer viel Stress hat, braucht auch Zeiten, wo er sich wieder erholen kann. Wer gerne Fleisch isst, braucht auch eine gesunde Menge an Obst, Gemüse und Kohlehydraten. Wer den ganzen Tag auf seinem Sessel festklebt, braucht auch einen Ausgleich durch Bewegung. Am besten an der frischen Luft.

Gegen Übersäuerung hilft ...

... viel trinken:

Eine wichtige Rolle bei der Entsäuerung spielt ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Greifen Sie dabei zu sogenannten Neutralflüssigkeiten, also nicht zu Kaffee, Schwarztee oder Alkohol, sondern zu Mineralwasser (mit wenig Kohlensäure) oder Kräutertee. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie mindestens zwei Liter täglich trinken!

 

... ins Schwitzen kommen:

Und dabei die Säureausscheidung über die Haut anregen. Denn auch über die Haut können Sie Säure ausscheiden. Ideal sind Saunabesuche oder regelmäßige körperliche Anstrengung im Freien. Am besten einmal täglich schwitzen!

Saure Lebensmittel

(sollten immer mit Basenspender kombiniert werden)

  • Fleisch, Wurst, Schinken
  • Fische und Schalentiere
  • Milch und Milchprodukte
  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen)
  • Nüsse (außer Mandeln)
  • Getreide und Getreideprodukte
    (wie z. B. Nudeln, Reis, Brot, Gebäck)
  • Zucker, Honig, Süßigkeiten, Eis
  • Alkohol
  • Kaffee

Basische Lebensmittel

Obst:

  • Äpfel
  • Bananen
  • Birnen
  • Erdbeeren
  • Zitronen u. v. m.

 

Gemüse:

  • Brokkoli
  • Champignons
  • Karotten
  • Kartoffeln
  • Paprika
  • Zucchini
  • Kräuter und Salate
  • Radieschen
  • Gurken
  • Zwiebeln u. v. m.
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