Reise

Côte d’Azur – ein Traum in Blau

 12. 06. 2013
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Sonnendurchflutete Weinberge, romantische Dörfer, bunte Blumenfelder, tiefblaues Meer – zahlreiche Künstler und Filmemacher wurden von der Côte d’Azur inspiriert. Warum das so ist, versteht man sofort, wenn man dieses herrliche Fleckchen Erde bereist.

Woran denken Sie,
wenn Sie „Côte d’Azur“ lesen?

 An herrliche Strände, Häfen voller Luxusjachten und Segelboote? An mediterranes Lebensgefühl, atemberaubend schöne Landschaften und vor allem das unvergleichliche azurblaue Meer, dem die „blaue Küste“ ihren Namen verdankt? Oder wandern Ihre Gedanken zu den berühmten Städten dieser Region, Nizza, Saint-Tropez und Cannes? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen! Denn es gibt noch viel mehr zu entdecken.

Alle Straßen führen nach …

Wenn Sie den Corniches – den drei berühmten Verbindungsstraßen zwischen Menton und Nizza – folgen, tut sich Ihnen ein atemberaubender Ausblick auf. Sie durchqueren hier einen der reizvollsten Abschnitte der Riviera. Die Küstenstraßen folgen dem gebirgigen Ufer und verbinden die Orte miteinander. Haarnadelkurven wechseln mit Tunneln und dem Blick auf das azurblaue Mittelmeer. Hier können Sie eine fantastische Aussicht genießen! Auch die vielen schönen Orte, die an dieser Straße liegen, sind einen Besuch wert.

Menton – die Zitronenhauptstadt

Menton ist mit etwa 300 Sonnentagen im Jahr Frankreichs wärmste Stadt – und auch die italienischste, liegt sie doch nur 1,5 km von der italienischen Grenze entfernt.

Viele Gebäude im italienischen Stil machen einem bewusst, dass die Stadt nicht immer zu Frankreich gehörte, sondern erst von Napoleon annektiert wurde. Im 19. Jahrhundert entdeckten britische Aristokraten den Ort und ließen zahlreiche mediterrane Gärten anlegen. Sogar Königin Viktoria ließ sich vom Charme der Stadt verzaubern.

Diesen Charme machen vor allem die pastellfarbenen Häuser, die terrakottagepflasterten Treppen und die vielen kleinen Plätze und Wege aus. Und ein wenig wohl auch die Zitrusfrüchte, die an den umliegenden Hängen wachsen und gedeihen und Menton den Beinamen „Zitronenhauptstadt der Welt“ einbrachten.

Roquebrune – das Dorf aus dem Mittelalter

Das kleine mittelalterliche Dorf bietet ein faszinierendes Gewirr aus blumengeschmückten alten Gassen, Treppen und überdachten Passagen. In Roquebrune finden Sie die älteste Burg Frankreichs und zugleich die einzig erhaltene im karolingischen Stil. Sie wurde im 10. Jahrhundert erbaut, um Angriffe der Sarazenen abzuwehren.

Èze ist das am besten erhaltene „village perché“.

Èze ist das am besten erhaltene „village perché“.

Monaco – der Stadtstaat der Reichen

Monaco – der Stadtstaat der Reichen

Pastellfarbene Häuser von Menton

Pastellfarbene Häuser von Menton

Villefranche-sur-Mer – das alte Fischerdorf

Villefranche-sur-Mer – das alte Fischerdorf

Monaco

Der Stadtstaat der Reichen

Casino, Formel 1 und Steuerparadies sind die ersten Schlagworte, die einem in den Sinn kommen. In Monaco sind die Preise für Wohnungen und Grundstücke so exorbitant hoch, dass nur Millionäre und Aristokraten es sich leisten können, hier zu wohnen. Kein Wunder, dass das Durchschnittseinkommen weit höher liegt als anderswo. Trotzdem hat Monaco auch noch eine andere Seite.

Der nach dem Vatikan zweitkleinste Staat der Welt war ursprünglich nichts weiter als ein typisches provenzalisches „village perché“ – ein Bergdorf, das sich wie ein Adlerhorst an den Berghang schmiegt.

Fast wie ein Labyrinth ziehen sich die Kopfsteinpflastergassen durch die Altstadt und führen zu kleinen Plätzen, schönen Brunnen, italienischen Fassaden und Souvenirläden.

Èze – ein Blick über die Riviera

Èze ist das am besten erhaltene „village perché“. Aus 430 m Höhe können Sie hier an mehreren Aussichtspunkten die gesamte Riviera mit ihrem glitzernden azurblauen Meer bis nach Korsika überblicken – eine Aussicht, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Aber nicht nur der fantastische Panoramablick, sondern auch die schmalen mittelalterlichen Gassen und Stufen verzaubern jeden Besucher.

Beaulieu-sur-Mer – eine Villa wie in Griechenland

Beaulieu-sur-Mer ist einer der wärmsten Orte an der Côte d’Azur, weil es an drei Seiten von Hügeln umgeben ist. Berühmte Personen wie der Prince of Wales, Kaiserin Sisi und der Komponist Tschaikowski haben dieser Stadt bereits einen Besuch abgestattet.Villen im Belle-Époque-Stil und eine palmengesäumte Promenade bieten einen prächtigen Anblick.Die Hauptattraktion der Stadt ist jedoch die Villa Grecque Kérylos. Die perfekte Kopie einer griechischen Villa aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. ist mit Marmor, Elfenbein und Bronze ausgestattet und versetzt den Besucher in das alte Athen.

Villefranche-sur-Mer – das alte Fischerdorf

Hier erwartet Sie ein kleines Fischerdorf mit einer schönen tiefen Bucht und Booten, die sanft im Hafen schaukeln. Seit dem 14. Jahrhundert hat sich das Dorf kaum verändert. Wenn Sie vom Hafen aus den steilen Stufen und höhlenartigen Durchgängen folgen, finden Sie die traditionelle Altstadt.

Nizza – italienisches Flair und Kunst

Nizza ist ein Touristenmagnet und nach Paris die meistbesuchte Stadt Frankreichs. Die Stadt gehört erst seit 1860 zu Frankreich, weswegen sich in ihr italienisches und französisches Flair mischen und ihr ihren unbeschreiblichen Charme verleihen. Am besten lernt man Nizza bei einem Bummel durch die schmalen Gassen der Altstadt kennen. Überall laden romantische Cafés, quirlige Märkte oder versteckte Plätze zum Verweilen ein. Berühmt ist Nizza auch für seine Promenade des Anglais, die noch heute mit ihrer üppigen Architektur und der tiefblauen Bucht lockt. Auch Kunstinteressierte kommen in Nizza voll auf ihre Kosten, beherbergt die Stadt doch nach Paris die größte Zahl an Museen und Galerien in ganz Frankreich – wie das Musée des Beaux-Arts oder das Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain.

Cannes – Beverly Hills in Frankreich

Cannes gehört zu den schicksten Ferienorten der Welt. Bekannt ist die Stadt, die den klingenden Beinamen „Königin der Küste“ trägt, wegen des alljährlichen Filmfestivals. Mit berühmten Museen und Galerien kann Cannes nicht dienen, dafür findet man hier Casinos, Luxusboutiquen und Märkte.

Besonders reizvoll ist auch ein Bummel auf der Croisette, wo es im Sommer zahlreiche Veranstaltungen zu bestaunen gibt. Hinter der schicken Fassade kann man jedoch auch eine malerische Altstadt mit mittelalterlichen Gebäuden und einem alten Fischerhafen entdecken.

Saint-Tropez – die elegante Hafenstadt

Saint-Tropez – die elegante Hafenstadt

Cannes – Beverly Hills in Frankreich

Cannes – Beverly Hills in Frankreich

Quirlige Märkte oder versteckte Plätze laden zum Verweilen ein

Quirlige Märkte oder versteckte Plätze laden zum Verweilen ein

Haarnadelkurven wechseln mit Tunneln und dem Blick auf das azurblaue Mittelmeer.

Haarnadelkurven wechseln mit Tunneln und dem Blick auf das azurblaue Mittelmeer.

Les Îles – Spaziergang mit den Musketieren

Es lohnt sich, von Cannes aus einen kleinen Ausflug zu „Les Îles“ – den Inseln Sainte-Marguerite und Saint-Honorat – zu unternehmen. Allein schon wegen der Spazierwege, die entlang kleiner Strände in versteckte Felsbuchten führen.

Ein Stück Literatur erwartet Sie auf der Insel Sainte-Marguerite. Denn hier befindet sich das Fort Royal, der Schauplatz von Dumas’ Roman „Die drei Musketiere“ und das Gefängnis des „Mannes in der eisernen Maske“. In den alten Gefängniszellen des Forts ist heute das Musée de la Mer untergebracht.

Saint-Honorat wird zum Großteil von einem Kloster eingenommen. In kleinen Souvenirshops kann man Produkte wie Honig, Wein oder Likör kaufen, die die Mönche selbst herstellen. Sehenswert ist auch der Rundweg, der an sieben Kapellen vorbeiführt.

Saint-Tropez – die elegante Hafenstadt

Spätestens seit Brigitte Bardot in „Und immer lockt das Weib“ aufreizend durch Saint-Tropez flaniert ist, ist das Hafenstädtchen weltweit bekannt.

Der legendäre kleine Hafen von Saint-Tropez wurde zum Inbegriff des Sommerurlaubs an der Côte d’Azur. Heute ist das einstige Fischerdorf einer der elegantesten Ferienorte der Côte d’Azur. Mit seinen kleinen Bistros, dem malerischen Hafen und der typischen mediterranen Lebensfreude zog es Maler, Schriftsteller und andere Berühmtheiten an.

Wenn Sie das Leben in Saint-Tropez ganz extravagant genießen möchten, suchen Sie sich einen Platz zum Frühstücken im „Sénéquier“. Es ist zwar nicht ganz billig, aber einer der schönsten Starts in einen sonnigen Tag in Saint-Tropez.

Empfehlenswert ist auch „Le Café“, das mit seinen braunen Ledersofas und Boulepokalen früher eine Bastion der Intellektuellen und Künstler war.

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