Wellness

Bikram-Yoga

 25. 04. 2014
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 Wellness
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Es ist heiß, es ist anstrengend und es ist wirksam: Bikram-Yoga, manchmal auch als Hot Yoga bezeichnet. Ordentlich ins Schwitzen kommen – so lautet hier die Devise. Dabei geht es nicht nur um die Anstrengung, sondern auch um die Raumtemperatur. Denn die Übungen werden bei 35–40 °C ausgeführt.

Bikram wer?

Bikram-Yoga – das klingt irgendwie komisch. Zurück geht dieser Yogatrend auf den indischen Yogameister Bikram Choudhury, der den Boom vor einigen Jahren ausgelöst hat. Von ihm hat diese Art des Yoga auch ihren Namen. Bikram Choudhury begann mit vier Jahren Yoga zu praktizieren und schaffte es mit zwölf, der jüngste Yogameister Indiens zu werden. Nach einer schweren Knieverletzung in den 1960ern entwickelte er das heute berühmte Bikram-Yoga mit seiner festen Übungsabfolge.

Was ist das Besondere an Bikram-Yoga?

Bei Bikram-Yoga wird geschwitzt! 26 Asanas (Yogaübungen) und zwei Pranayamas (Atemübungen) werden nacheinander bei hohen Temperaturen praktiziert. Alle Positionen werden für gewisse Zeit gehalten, jede bereitet die Teilnehmer auf die nächste Übung vor. Vorkenntnisse in Yoga braucht man dafür nicht – auch wenn sie bestimmt nicht schaden können. Der Raum wird auf 35–40 °C aufgeheizt, damit die Muskeln, Bänder und Sehnen besser aufgewärmt und dadurch dehnbarer werden. So wird der Körper beweglicher und das Verletzungsrisiko sinkt stark. Dieser Art des Yoga wird eine sehr hohe präventive und therapeutische Wirkung zugeschrieben. Der positive Effekt tritt angeblich schnell ein.

Bei Bikram-Yoga wird geschwitzt!

Bei Bikram-Yoga wird geschwitzt!

Der Raum wird auf 35–40 °C aufgeheizt.

Der Raum wird auf 35–40 °C aufgeheizt.

26 Asanas (Yogaübungen) und zwei Pranayamas (Atemübungen) werden nacheinander bei hohen Temperaturen praktiziert

26 Asanas (Yogaübungen) und zwei Pranayamas (Atemübungen) werden nacheinander bei hohen Temperaturen praktiziert

Volle Wirkung voraus!

Abgesehen von der höheren Effektivität der Übungen durch die Hitze soll die Wärme zusätzlich das Immunsystem stärken, den Sauerstofftransport im Körper verbessern und den Körper entgiften. Das sind aber nur einige der vielen positiven Wirkungen, die dem Bikram-Yoga – und zum Teil dem Yoga im Allgemeinen – zugeschrieben werden:

  • Aufbau der Muskulatur
  • Steigerung der Beweglichkeit
  • Anregung des Stoffwechsels und der Blutzirkulation
  • Massage und Stärkung der inneren Organe
  • Stabilisierung des Kreislaufes
  • Ausgleich des Nervensystems
  • Stressabbau

Ein schöner Nebeneffekt: Der Körper wird trainiert und gestrafft.

Nicht für alle geeignet!

Personen, die unter Herz- und Kreislaufproblemen leiden, sollten von Bikram-Yoga lieber die Finger lassen, denn die Anstrengung in der Hitze kann dem Kreislauf ganz schön zu schaffen machen. Für sie sind andere Arten des Yoga geeigneter. Für alle anderen zahlt sich das heiße Training allerdings aus, denn die Kilos schmelzen angeblich nur so dahin.

Wo?

Sind Sie bereit, sich in Form zu schwitzen? Wir haben für Sie einige Studios herausgesucht, in denen Sie Bikram-Yoga (Hot Yoga) ausprobieren können. Unter dem Motto „Wir bringen dich ins Schwitzen“ können Sie hier trainieren:

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